Mittwoch, 02. Dezember 2020

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

Neue moderne hydraulische Rettungsgeräte in Dienst gestellt

Besonders bei Verkehrsunfällen ist ihre Hilfe unerlässlich: Die hydraulischen Rettungsgeräte in Form einer Schere und eines sogenannten Spreitzers sind das Mittel der Wahl um eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen zu Retten.

Durch die Samtgemeinde Tostedt wurden die bisher im Einsatz befindlichen rund drei Jahrzehnte alten hydraulischen Rettungsgeräte nun durch akkubetriebene Geräte auf dem neuesten Stand der Technik ersetzt.

Mit Hilfe der leistungsfähigen Geräte können Personen nun noch besser und schneller befreit werden und für die Einsatzkräfte bieten sie durch die wegfallenden Hydraulikschläuche eine deutlich höhere Flexibilität. Mit Hilfe eines Akku-Dummys können die Geräte auch konventionell an den mitgeführten Stromerzeuger angeschlossen werden, sodass im sehr unwahrscheinlichen Fall eines leeren Akkus sowie Ersatzakkus noch immer eine weitere Rückfallebene vorhanden ist. Besonders der in modernen Fahrzeugen verwendete hochfeste Stahl kann bei älteren Hydraulikaggregaten zu Problemen führen, sodass gegebenenfalls mehrere Schnitte nötig waren, um das Material zu durchdringen.


Erfreut zeigt sich Gerätewart Jörg Pagel über die neuen im Fahrzeug verlasteten hydraulischen Rettungsgeräte im Rahmen einer ersten Einweisung unter den geltenden Corona-Schutz-Richtlinien.
Als Vergleich sind die bisher genutzten, deutlich schwereren, Geräte im Vordergrund sichtbar.

Die bisher verwendeten Rettungszylinder bleiben bestehen und werden nach wie vor über das Hydraulikaggregat mittels Schläuchen betrieben.

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