Mittwoch, 12. Mai 2021

Notruf Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

 

Brennende Stromverteilung in landwirtschaftlichem Gebäude in Todtshorn

Brandeinsatz > Wohngebäude
F2 - Feuer in/an Gebäuden und Anlagen
Zugriffe 725
Einsatzort Details

Otter OT Todtshorn, Klein Todtshorn
Datum 28.03.2021
Alarmierungszeit 12:22 Uhr
Einsatzende 14:45 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 23 Min.
Alarmierungsart DME und Sirene
eingesetzte Kräfte

FF Welle
FF Tostedt
FF Todtshorn
  • TSF-W Todtshorn | 22-41-35
Führungskräfte
  • GBM-V Tostedt | 22-02-01
Rettungsdienst
  • RTW Tostedt II | 40-83-42
Polizei

    Einsatzbericht

    Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Sonntagmittag zu einer Brandentwicklung in einer Stromverteilung eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudes in Todtshorn. Anwohner bemerkten eine starke Rauchentwicklung und alarmierten umgehend über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus. Aufgrund dieser Meldung wurden um 12:22 Uhr die Feuerwehren aus Todtshorn und Welle sowie der Einsatzleitwagen und die Drehleiter der Feuerwehr Tostedt an die Einsatzstelle in der Straße Klein Todtshorn alarmiert. Neben der Feuerwehr wurde weiterhin ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz entsandt.

    Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort ein und fanden eine massive grauschwarze Rauchentwicklung aus dem Gebäude vor. Umgehend wurde mit einem Trupp unter Atemschutz das Gebäude erkundet, der Brand an der Elektroverteilung mit einem Kleinlöschgerät unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung erfolgreich verhindert. Parallel hierzu wurde eine Wasserversorgung von einem Unterflurhydranten aufgebaut. Schnell zeigten die Maßnahmen jedoch Wirkung, sodass das Gebäude mit einem Druckbelüfter rauchfrei gemacht werden konnte. Zur Abschaltung der Elektrik im Haus wurde außerdem der zuständige Netzbetreiber informiert, dessen Notdienst zeitnah eintraf und das Gebäude spannungslos schaltete. Bei der Kontrolle mit mehreren Wärmebildkameras wurden im Bodenbereich weitere Glutnester sichtbar. Unter Einsatz einer speziellen Rettungssäge, mit der verschiedenste Materialien wie Wandverkleidungen oder Böden aufgesägt werden können, wurde der Holzfußboden geöffnet und die Glutnester abgelöscht. Weitere Glutnester, besonders im Bereich eines angrenzenden Dachbodens mit Stroh, konnten glücklicherweise nicht festgestellt werden.

    Insgesamt waren unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Oliver Zöller etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter 4 Trupps unter Atemschutz, im Einsatz. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Zur Ermittlung der Höhe des entstandenen Sachschadens sowie der Brandursache war die Polizei mit mehreren Streifenwagen vor Ort, es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

     
    Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Website. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.